Das neue Jahr liegt frisch und jung vor uns. Silvester haben wir ebenso erfolgreich überstanden wie das Weihnachtsfest, das drei Wochen später bereits aus den meisten Köpfen verschwunden ist. Trotzdem oder gerade deshalb wollen wir Sie fragen: An welche der Weihnachtskarten, die ab Mitte Dezember auf Ihrem Schreibtisch gelandet sind, erinnern Sie sich besonders – oder überhaupt? Und warum? Denn machen wir uns nichts vor: Auch die festlichen Grüße zählen zur geschäftlichen Korrespondenz – die Absicht, einen ebenso positiven wie bleibenden Eindruck bei Kunden und Partnern zu hinterlassen, lässt sich wohl nicht ganz abstreiten.

Wie also auffallen, ohne dass man die Grenzen der gelernten und lieb gewonnenen weihnachtlichen Symbolik überstrapaziert? Eine Frage, die nicht leichter wird, wenn es sich bei dem Kunden, der sie stellt, um das Bistum Essen handelt. Immerhin ist Weihnachten christliches Hochamt, ein “Klassiker”, der sich dort im kollektiven Brauchtum hält, wo andere Feste und Riten für die deutsche Mehrheit längst keine Rolle mehr spielen. Doch auch die Kirche, immerhin geistliche Ausrichterin dieses Festes, hat große Mühe, im vorweihnachtlichen Getöse unserer Gesellschaft mit ihrer Botschaft Gehör zu finden.

Also haben sich unsere Kreativen auf den Kern dieses Festes besonnen: die Frohe Botschaft der Geburt Jesus Christi, die Erzählung, dass Gott seinen Sohn gesendet hat. Die göttliche Sendung zum Thema machen – und sowohl optisch wie inhaltlich auf die heutige Zeit übertragen. Wie sehen Sendungen, Botschaften, Nachrichten heute aus? Welche Aufgabe erfüllen sie? Welche Aufgabe sollte die göttliche Sendung erfüllen? Und was bedeutet sie für die Kirche und die Christen von heute?

Vielleicht sind Fragen wie diese nicht so leicht verdaulich wie der übliche Rotwein und die ebenso lieben wie immer gleichen Grußworte. Vielleicht liegt aber genau hier der Grund dafür, warum sich die Empfänger dieser Karte auch heute noch an sie erinnern.

Wir tun es – und freuen uns über das Ja des Ruhrbistums zu unserem Vorschlag, seine Botschaft einmal etwas anders auf den Weg zu bringen. Status: angekommen.

 

 

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